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| Tags-Kurs | 1.4021 |

Stellplatz bei Marina di Castagneto

Zypressenallee nach Bolgheri
Die Fahrt weiter in den Süden und ans Meer hat sich gelohnt. Heute begrüsst uns die Toskana von seiner schönsten Seite. Es ist warm und wir geniessen das Frühstück vor dem Wohnmobil. Den Küstenabschnitt von hier bis Livorno kennen wir von früher sehr gut. Weil morgen in Cecina grosser Markt ist, fahren wir gemütlich bis nach Vada. Dabei wollen wir einige Stellplätze anfahren. Einfach mal schauen, ob man sich einen der Plätze für ein anderes Mal merken muss.
Bein Stellplatz in San Vincenzo handelt es sich um einen einfachen Naturparkplatz. Zum Meer gibt es einen Fussweg der unter der Bahn und anschliessender Strasse hindurch führt. Ganz in der Nähe befindet sich ein Coop. Hier wird reichlich Proviant eingekauft.
Weiter geht es bis nach Marina di Castagneto
In Marina di Castagneto handelt es sich um einen einfachen Naturparkplatz. Zum Strand, ca. 500m, gibt es einen Fussweg. Gleich neben dem Stellplatz befindet sich ein Naturschutzgebiet. Ich kann mir vorstellen, dass es bei Dämmerung sehr viele Mücken gibt. Bei einer köstlichen Jause besprechen wir, ob wir hier bleiben oder weiter bis nach Vada fahren.

Am Strand hat der Sturm der letzten Tage seine Spuren hinterlassen. Dies veranlasst uns weiterzuziehen.
Für den Lavazza haben wir uns Bolgheri ausgesucht. Alleine die Fahrt durch die 6 km lange Zypressenallee ist ein Erlebnis.

Beim Betreten des Dorfes durch die Bogentür, habe ich den Eindruck, als ob hier die Zeit stehen geblieben ist. Viel hat sich nicht geändert.
Nur der Wein ist ein paar % gestiegen. Ich meine den Preis.

Hätte ich vor mehr als 30 Jahren ein paar Flaschen gekauft. Ich könnte diese heute um ein vielfaches verkaufen. Allerdings bezweifle ich, ob ich den heute noch hätte. Mit dem Wein ist es wie mit den Frauen, man darf die besten Jahre nicht verpassen.
Wir fahren weiter bis nach Cecina und hier Richtung Marina di Cecina. Hier gibt es laut meinen Informationen einen Stellplatz. Uns zieht es jedoch etwas weiter bis nach Vada.
Der Stellplatz in Vada – Mazzanta ist sehr gut besucht.

Die Hälfte des Platzes ist unter Wasser. Wir sind froh, hat es für uns noch ein trockenes Plätzchen, bei dem man draussen sitzen kann. Doch was ist das? Beim Einkaufen in San Vincenzo habe ich das Bier vergessen. Schell ist der Roller ausgepackt und ich fahre zum Conad nach Vada. Hier finde ich zwei frische Forellen im Angebot. Das gibt ein leckeres Abendessen.
Beim Womo fülle ich einen Eimer mit Wasser und wasche die Forellen darin. Der Nachbar sieht mich erstaunt an und fragt: „Wo haben sie diese Fische gefangen?“ Etwas voreilig ruft Heidi: „im Supermark!.“ Schade, dem hätte ich vielleicht was erzählt.
Nach dem Abendessen erleben wir einen fantastischen Sonnenuntergang.