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Bosa

Murales in Tinnura

Schon heisst es wieder Abschied nehmen. Miriam & Rolf müssen zurück in die Heimat und uns zieht es in den Süden. Die Küste zwischen Alghero und Bosa gehört zu den Schönsten auf Sardinien.

Immer wieder muss ich einen Foto-Stopp machen, um die Aussicht zu geniessen. Es gibt an dieser Küste einen offiziellen Stellplatz. Doch wir können uns auch dieses Jahr nicht mit diesem anfreunden.
In Bosa stellen wir uns auf den Stellplatz, der sich in der Nähe der Altstadt befindet. Die mittelalterlichen Gassen dieser Altstadt werden noch nicht, so wie Alghero, von Sovernier-Läden, geprägt. Nein, hier wird noch gelebt und gearbeitet. Man spaziert vorbei an einer Küche, aus der es hervorragend riecht, weiter geht es vorbei an einer Möbel-Werkstatt, in der gerade neue Stühle gefertigt werden. Die Kinder spielen auf der Strasse und die Hunde warten geduldig bis der Metzger ein Stück Knochen auf die Strasse wirft.
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Danach fahren wir noch weiter bis nach Tinnura.
Zwar ist Tinnura ein sehr kleiner Ort, aber es gibt hier zahlreich Murales. (Wandmalereien)
Also parken wir unser Womo in einer Seitenstrasse und machen uns zu Fuss auf einen Rundgang.

Diese Murales sind kleine Kunstwerke. Manche Bilder sind so realistisch, dass man genau hinschauen muss, um zu erkennen, was echt ist und wo das Bild aufhört.
Diese Bilder sind einfach fantastisch und wir können uns kaum satt sehen.
Die Fahrt geht weiter über Sennariolo, Cuglieri bis nach Santa Caterina.
Da die Reservelampe schon seit längerem aufleuchtet, fahre ich in Santa Caterina an die erst beste Tankstelle. Hier soll es ein paar schöne Felsformationen im Meer geben. Nachdem wir keinen idealen Platz zum Übernachten finden, geht’s hinaus bis nach Mari Ermi.
In Mari Ermi steht kein einziges Wohnmobil! Das überrascht uns sehr, stört uns allerdings nicht und wir können abermals einen fantastischen Sonnenuntergang geniessen.
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