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Am Hafen von Agili Apostolian
Arachova
Hier im Hafen ist es sehr ruhig und wir haben entsprechend gut geschlafen. Da der Wind nicht nachlässt, beschliessen wir die Insel Euböa zu verlassen und Richtung Delphi zu fahren.
Über Lepoura fahren wir bis nach Halkida. In Halkida hat es zwei Brücken, die die Insel Euböa mit dem Festland verbinden. Dementsprechend ist das Verkehrsaufkommen. Danach fahren wir über Thiva auf die Strasse Nr.3. Diese verläuft schnurgerade von Ost Richtung West. Links und rechts der Strasse hat es grosse Baumwollfelder. Wir wussten nicht, dass es in Griechenland Baumwollfelder gibt. Allerdings sehen wir einige Wellblechdörfer. Wir wissen nicht, sind es Asylanten oder Roma. Aber wir nehmen an, dass sie auf den Baumwollfeldern Arbeit finden. Bei Livadia wechseln wir auf die Strasse Nr.48. Jetzt geht es Richtung Parnassos-Gebirge.
Am Fusse des Parnassos-Gebirge, bei Karakolithos, steht das unübersehbare Kriegsdenkmal von Distomo. Hier machen wir Mittagspause. Distomo war im Zweiten Weltkrieg Schauplatz einer der grausamsten Vergeltungsmaßnahmen der Deutschen Wehrmacht. Danach geht es auf einer gut ausgebauten Strasse über das Parnassos-Gebirge. Am Südhang des Berges Parnassos fahren wir wieder talwärts und erreichen die Gemeinde Arachova.
Hier suchen wir eine Parkmöglichkeit, um uns von der langen Fahrt etwas zu erholen. In einem Strassenkaffee bestellen wir zwei Eiskaffee und ein Glas Wasser. Arachova ist eine touristisch geprägte Stadt und der modernste und grösste Ski-Ort Griechenlands. Deshalb ist es entsprechend teuer, denn für ein Eiskaffee müssen wir 9 Euro hinblättern.

Nach diesem Schock fahren wir gemütlich Richtung Delphi,
Um den Mythos von Delphi zu besichtigen, ist es einerseits sehr spät und andrerseits sind wir müde. Sollen wir bei Itea eine Bucht zum Übernachten suchen?

Heidi bremst mich ganz energisch. „Wir gehen hier auf den Camping Apollon.“
Dem ist nichts mehr anzufügen.