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Griechenland 2008 Igoumenítsa, Theater Dodoni, Meteora-Klöster, Insel Euböa, Das Orakel von Delphi, Golden Beach
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Kloster Agía Triáda,
James-Bond lässt grüssen



Kloster Metamorphosis

km 73995 – 10:00 – Montag 6. Oktober 2008

Heute morgen können wir vor dem Womo frühstücken. Der kalte Wind hat nachgegeben und die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel. Wir besprechen, in welcher Reihenfolge wir die Meteora-Klöster anfahren sollen. Die Meteora-Klöster gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, und dies zurecht. Nicht nur die Klöster, nein die ganze Landschaft ist sehenswert und einmalig in ihrer Art. Architekten können sich hier ein Beispiel nehmen wie man ein Haus in die Landschaft integriert.

Das erste Kloster, das wir anfahren, ist das Kloster Agía Triáda. Dieses Kloster ist wegen seiner exponierten Lage, auf dem 565 Meter hohen Fels, in jedem Reiseführen abgebildet. Vor dem Felsen stehend scheint es uns unmöglich, da rauf zu kommen. Am Strassenrand steht nur ein sehr kleiner Parkplatz zur Verfügung. Wir haben kein Problem, denn um diese Zeit sind noch nicht so viele Touristen unterwegs. Unsere Entscheidung, die Tour von dieser Seite zu starten, war also richtig.  

Nach einem Fussmarsch von ca. 10 Minuten auf einer in den Fels geschlagenen Treppe, stehen wir am Eingangstor.


Die Seilwinde von unten.

Hier die Seilwinde von Innen

Ursprünglich war der Zugang nur in einem Korb, der an einer Seilwinde hing, möglich. Roger Moore spielte hier seinen ersten James-Bond-Film mit dem Titel, (In tödlicher Mission).

Die Aussicht auf dem Fells ist sehr eindrucksvoll.

Doch Vorsicht, es hat kein Geländer und es geht 300 Meter senkrecht hinunter.

Das grösste Kloster ist das Kloster Metamorphosis. Dieses werden wir als nächstes besuchen. Der Aufstieg zum Kloster durch die Felsenschlucht und die Steilwand zählt 264 Treppenstufen. Obwohl es hier sehr viele Touristen hat, ist ein Besuch durchaus lohnenswert.


Lagerräume


Küche

Werkstätten, Lagerräume mit Weinfässern, Küche und Speiseraum können besichtigt werden. Ein Museum mit Ikonen und alten Schriften ist auch vorhanden.

Danach fahren wir auf der Strasse, die um die Felsen mit den Meteora-Klöster führt, weiter und machen bei einem weiteren Kloster halt. Hier ist ein furchtbares Gedränge. Die Leute stossen und schuppsen einander. Auch wir drängen und halten unsere Ellbogen raus, um vorwärts zu kommen. Bis uns ein angenehmer Geruch von Schweiss in die Nase strömt. Spätestens hier beschliessen wir, die Besichtigung zu beenden. Wir sagen uns, innen sehen doch alle Klöster gleich aus.

Auf der Weiterfahrt Richtung Kastraki müssen wir noch etliche Foto-Halte einbauen. Diese geologisch eindrucksvolle Landschaft mit den Meteora-Klöstern bzw. Felsen, die sich "zwischen Himmel und Erde" befinden, ist einmalig und wunderschön!

km 74006 – 14:00

In Kastraki  parken wir unser Womo auf einem Parkplatz kurz nach dem Camping Vrachos. In der Taverne vis-à-vis besprechen wir unseren nächtlichen Standort. Zurück in die Taverna Arsenis wollen wir nicht. Sollen wir hier auf dem Camping Vrachos bleiben und den Tag ausklingen lassen? Wir studieren die Landkarte und suchen nach einer weiteren Möglichkeit. Den nächsten Tipp, den ich von Roger, (Philanthrop) aus dem Wohnmobilforum-Schweiz habe, ist am Strand bei Agia. Der Routenplaner berechnet mir für diese Strecke 2.5 Stunden. Mit der Option, dass wir sofort anhalten, falls wir auf der Strecke ein schönes Plätzchen finden, beschliessen wir nach Agia zu fahren.

km 74006 – 15:00

Die Strasse durch die Thessalische Ebene, d.h von Kalambaka bis nach Trikala, verläuft schnurgerade. Danach geht es Richtung Larissa durch ein sehr fruchtbares Gebiet. Bis auf ein paar Baustellen ist die Strasse gut ausgebaut und wir kommen dementsprechend flott voran. 

km 74088 – 16:20

In Larissa jedoch ist Feierabend. „Stopp and Go“ ist angesagt. Als Heidi einen Geldautomaten sieht, stoppe ich unser Womo wie ein Grieche es tun würde. Nachdem wir Larissa hinter uns haben geht es nicht lange bis wir in Agia sind. Von Agia ist es nicht mehr weit bis wir das Meer am Horizont erblicken.

km 74141 – 17:30

WOW . . . Uns bleibt der Atem stehen. Supper. die Fahrt hat sich gelohnt.

Das Navi führt uns zu einer kleinen Bucht mit Sandstrand. Die Wiese breitet sich bis nahe ans Meer aus. Ein deutsches Paar mit KAWA begrüsst uns freundlich und eine Landschildkröte spaziert gemütlich über den Platz.


Ja, hier bleiben wir. DANKE Roger.


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