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Griechenland 2008 Igoumenítsa, Theater Dodoni, Meteora-Klöster, Insel Euböa, Das Orakel von Delphi, Golden Beach
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Mittag
Abend


Am Strand bei Igoumenítsa

Dodona


Thessalische Ebene


km 73780 – 09:30 – Sonntag 5. Oktober 2008

Da wir bereits in Igoumenítsa ab Bord gehen, können wir nicht lange schlafen. Damit wir aber gemütlich Frühstücken können, beschliessen wir zuerst an den Strand von Igoumenítsa zu fahren. Noch während wir beim Frühstücken sind, wird uns bewusst:
„Jetzt sind wir in Griechenland!“

Eine Herde Schafe und Ziegen besammeln sich um unser Wohnmobil. Dann schauen wir uns genauer um. Eigentlich wollten wir uns hier zum ersten Mal ins Meer stürzen und eventuell eine Nacht bleiben.

Doch der Himmel verdunkelt sich zunehmend und es dauert nicht lange, bis es zu regnen beginnt.

km 73780 – 11:15

Unter diesen Umständen beschliessen wir, heute eine grössere Etappe unter die Räder zu nehmen. Nach Igoumenítsa führt eine neu erstelle Autobahn steil den Berg hinauf. Ich denke mir, wenn die Strasse zu den Metéora-Klöster so gut ist, ist diese Fahrt durch die Berge kein Problem. Dem ist aber nicht so, denn schon nach wenigen Kilometern kommt ein Schild „Ende Autobahn“. Nun führt uns eine schmale Strasse steil hinab auf die alte Verbindungsstrasse, auf der wir bis nach Aghios Donatos gelangen. Danach folgen wir einer Serpentinenstrasse, die  steil den Berg hinauf zurück auf die Autobahn führt.


Bei Dodoni verlassen diese Strasse, um beim Tempel Dodona die Mittagspause zu machen.

km 73865 – 13:00

Dodona war ein antikes griechisches Heiligtum und Orakel. Es galt als ältestes Orakel Griechenlands und war nach Delphi das bedeutendste überregionale Orakel der griechischen Welt.

Weil es im Moment nicht regnet, beschliessen wir nach dem Mittagessen dieses Heiligtum, von dem wir noch nie gehört haben, zu besichtigen. Um diese Jahreszeit hat es hier kaum Touristen,  sodass wir keinen Eintritt bezahlen müssen. Allerdings gibt es auch keine Führung. Das macht uns nichts, denn wir haben den Reiseführer von Michael Müller Verlag, der sich wiedereinmal sehr gut bewährt.

km 73865 – 14:00

Wir fahren zurück auf die Autobahn, vorbei am Pamvotida-See geht es danach Richtung Metsovo. Metsovo liegt etwa auf 900 Meter Höhe nördlich der Lakmos Gebirgskette. Eigentlich wollten wir hier eine kurze Pause machen und diese Gebirgsstadt besichtigen. Doch es regnet so stark, dass niemand Lust hat, das Wohnmobil zu verlassen. Ausserdem läuft unsere Heizung auf Hochtouren, so kalt ist es.

Nach Metsovo geht es hinauf bis zum 1690 Meter hohen Katara Pass.

km 73939 – 15:40

Der Katara Pass kann es durchaus mit einem Schweizer Pass aufnehmen.

Auf der Passhöhe sind wir nur knapp unter der Schneegrenze. Danach geht es durch üppige Wälder immer Richtung Kalampaka. Die Strasse ist kurvenreich, aber sehr gut ausgebaut.

Je weiter wir ins Tal hinunter fahren, desto freundlicher zeigt sich der Himmel. Unten ist es sonnig, aber immer noch sehr kalt.

Hier kaufen wir an der Strasse frische Früchte und Gemüse. Heidi regt sich auf. Grund: Die Gemüseverkäuferin wägt das Gemüse nicht, wie bei allen anderen, einzeln ab, sondern steckt alles in eine Tüte und verlangt ein Pauschalpreis.
Zugegeben, viel hat es nicht gekostet. Trotzdem nimmt es uns Wunder, wie die Frau auf den Betrag kommt.


Die Felsen mit den Meteora-Klöster
km 73995 – 17:30
Dank GPS finden wir die Taverna Arsenis, die ich mir zum Übernachten ausgesucht habe, ohne Umwege. Leider weiss ich nicht mehr, von wem ich diesen Tipp erhalten habe. Bei der Taverna Arsenis hat es einen Stellplatz. Stellplatz ist wiedereinmal übertrieben. Es ist der Parkplatz vor der Taverne. Aber was macht das schon. Wir werden freundlich begrüsst und haben eine herrliche Aussicht über die Thessalische Ebene. Was für uns wichtig ist, die Taverne befindet sich direkt an der Strasse, von wo aus wir Morgen die Besichtigung der Meteora-Klöster starten wollen.

Mit Winterjacke sitzen wir beim Apéro vor dem Womo und geniessen die Aussicht. Zwar schein jetzt die Sonne, aber es weht eine eiskalte Biese.

Zum Nachtessen gehen wir in die Taverne, von der wir allerdings enttäuscht werden. Wahrscheinlich liegt der Grund darin, dass der Wirt alleine ist und er zugleich draussen vor dem Grill und drinne in der Küche stehen muss. Als wir das Lokal betreten, steht der Salat und die Pommes Frites bereits auf dem Tisch. Das Fleisch kommt sofort, sagt er uns. Sofort ......in einer halben Stunde.


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