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Geduldig warten wir am Hafen.
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Griechenland wir kommen.

Italien verschwindet am Horizont.
Der Einkauf ruft! Wir finden ganz versteckt in einer Seitenstrasse einen Coop und decken uns mit Proviant ein. Zurück auf die Autobahn, vorbei an Bologna und Forli erreichen wir Rimini Süd.
Hier brauchen wir eine ausgiebige Pause und erfrischen uns mit einem wunderbaren Lavazza.
Wir sind zu früh in Ancona. Deshalb fahren wir noch nicht an den Hafen. Auf einem Parkplatz essen wir feinen Parmaschinken, Pecorino und Oliven mit einem knusprigen Ciabatta.
Brav stellen wir uns in die Reihe am Hafen. Heidi macht sich auf den Weg zum Büro, um die Tickets abzuholen. Roswitha und ich schauen dem Treiben am Hafen zu. Es ist schön und warm, aber in der Ferne sind dicke, schwarze Wolken zu sehen. Wie wird die Überfahrt sein? Nach Bezug des Stellplatzes auf der Fähre, sorge ich dafür, dass wir Strom haben und die Frauen suchen die Duschen auf, um sich frisch zu machen. Danach gehe auch ich zum Duschen. Nach meiner Rückkehr entdecke ich mit Schrecken, dass hinter uns ein grosser Tiefkühl-LKW geparkt hat. „Ach du grüne Scheibe!“, muss das sein? Das Kühlaggregat läuft und macht einen grossen Lärm. Der Chauffeur hat den Laster längst verlassen und sitzt bestimmt schon oben bei einem kühlen Bier. Wahrscheinlich sieht man mir den Frust an. Aber welche Freude ...... als einer von der Besatzung mich beim Wohnmobil sieht, kommt er sofort vorbei. Schnell hat er ein rotes 380V Kabel rausgeholt, das Gegenstück am Laster muss er nicht lange suchen; er steckt ein und nach ein paar Sekunden verstummt das Kühlaggregat. Jetzt können wir bestimmt gut schlafen. Glücklich gehen auch wir aufs Oberdeck.