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| Wetter |
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| Morgen |
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| Mittag |
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| Abend |
| Tages-km 260 | |
| Maut € | |
| CHF | |
| Diesel | |
| Lt | 53.90 |
| € | 72.98 |
| CHF | 118.00 |
| Stellplatz | |
| € | |
| CHF | |
| Tags-Kurs | 1.6168 |
| 10:15 | Samstag 16. August 2008 | km 2340 km-Stand | 71527 |
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| Als ich das GPS programmiere, will dieses kleine Ding einfach nicht die von mir gewünschte Route berechnen. Ich will jetzt über den Splügenpass und der berechnet die Route über den Maloja. Frustriert lege ich das Gerät beiseite. Den Weg finde ich auch ohne dich. | ![]() |
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| Kurz vor Prata Camportaccio stehen wir im Stau. Nichts geht mehr. Als wir endlich in Prata Camportaccio ankommen, fahren wir auf den dortigen Stellplatz. Mal abwarten bis sich der Stau aufgelöst hat. Ausserdem ist gerade Markt und wir kaufen nochmals diese feinen Pfirsiche, die es bei uns nicht gibt. | |||
| 12:15 | km 2368 km-Stand | 71555 | |
| Um dem Stau auszuweichen, fahren wir auf Nebenstrassen auf die SS36. Kaum sind wir auf dieser angelangt, sehen wir eine Höhenbegrenzungstafel (3.5m). Na also, denke ich mir, geht doch. Kurz nach Chiavenna folgt eine steile, sehr enge, Serpentinersteigung. Wie eine Treppe haben sie die Strasse an den Hang gebaut. Danach wird die Strasse breiter und bis Campodolcino ist sie gut ausgebaut. Nach Campodolcino wird es wieder enger und es folgt erneut eine steile Serpentinersteigung. Und dann geschieht es, wir sind geschockt. Nach einer Haarnadelkurve bleiben wir vor einer Galerie stehen. Das kann doch nicht wahr sein. Was soll diese 2.3m Höhenbegrenzungstafel hier? Warnblinker an, aussteigen und das Ganze von der Nähe ansehen. So, nun weiss ich, warum mein GPS diese Route nicht annehmen wollte. Da nützt alles nichts. Entweder wir fahren die ganze Serpentinersteigung wieder retour hinunter oder wir wenden. Ich starte ein Halsbrecherisches Lenkmanöver. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Motorrad- und Autofahrer, die so geduldig gewartet haben. | ![]() |
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| 13:45 | km 2411 km-Stand | 71598 | |
| Nach dem Zoll in Castasegna müssen wir uns erst einmal erholen. Eigentlich wollten wir um 14:00 zuhause sein doch nun starten wir eine Tour durchs Bündnerland. Vorbei am Stellplatz von Stampa geht es bis auf dem Malojapass. Nach dem Splügenpass ist die Serpentinersteigung auf den Malojapass ein Kinderspiel. Entlang des Silsersees und des anschliessenden Silvaplanersees geht es nach Silvaplana. | |||
![]() Stellplatz Stampa |
![]() Serpentinersteigung auf den Malojapass |
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![]() Maloja-Kulm |
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| 15:40 | km 2450 km-Stand | 71637 | |
| Von hier ist es nicht weit und wir befinden uns auf dem nächsten Berg, dem Julierpass. Wir müssen einmal eine Womotour durch die Schweiz planen. Wie viel mal haben wir diesen Satz schon ausgesprochen. | |||
![]() Julierpass |
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![]() Der nächste Berg ist erklumen. |
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| Beim Stellplatz in Bivio mache ich ein Fotohalt. Danach geht die Fahrt über Savognin, wo wir ebenfalls einen Wohnmobilstellplatz ausgeschildert sehen bis nach Tiefencastel. | |||
| 17:00 | km 2505 km-Stand | 71692 | |
| In Thusis fahren wir auf der uns vertrauten N13 Richtung Chur und danach das Rheintal hinunter. | |||
| 18:20 | km 2600 km-Stand | 71787 | |
| Etwas müde, aber gesund, treffen wir in Appenzell ein. | |||
| Fazit: Italien ist eines unserer Lieblingsländer, dies hat diese Womotour wieder bestätigt. Im Reiseführer, ITALIEN vom Michael Müller Verlag, wird dreimal davon gewarnt, nicht im August in den Garganon zu fahren. Dies kann ich nur bestätigen. Falls man jedoch, so wie es uns ergangen ist, das Glück hat, direkt am Strand einen Platz zu finden, machen einem die vielen Italiener nichts aus. Das ist etwas, was wir an den Italienern so schätzen. Es können noch so viele Gäste in einem Restaurant sein, wenn man bedient wird, hat man immer das Gefühl, der einzige Gast zu sein. Einen besonderen Reiz haben die kleinen Orte im Landesinneren, die vom Tourismus bis heute verschont blieben. Und von denen gibt es in Italien mehr als genug. Für die nächste Womotour habe ich mir bereits einige Notizen gemacht. |
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