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| Wetter |
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| Morgen |
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| Mittag |
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| Abend |
| Tages-km 522 | |
| Maut € | 25.40 |
| CHF | 41.35 |
| Diesel | |
| Lt | 102.35 |
| € | 148.00 |
| CHF | 240.90 |
| Stellplatz | |
| € | |
| CHF | |
| Tags-Kurs | 1.6276 |
| 07:00 | Donnerstag 14.August 2008 | km 1456 km-Stand | 70643 |
| Um dem Ansturm, der jeden Morgen Richtung Strand fährt, auszuweichen reisen wir früh ab. Wir wollen bis Rodi Garganico fahren und dort am Strand frühstücken. Als wir in Rodi sind, steigt uns ein beissender Rauch in die Nase, der aus den Bergen wie Nebel herunterkommt. In der Nähe scheint wiedereinmal der Wald zu brennen. Sofort fahren wir weiter bis wir in einem Olivenhain einen geeigneten Platz entdecken. | |||
| 09:00 | km 1484 km-Stand | 70671 | |
| Nach dem Frühstück fahren wir die nächste Tankstelle an, um den Tank vor der Autobahn nochmals randvoll zu füllen. € 1.42 bezahlen wir pro Liter. | |||
| 09:30 | km 1508 km-Stand | 70695 | |
| Die Fahrt auf der A14 in Richtung Norden geht sehr zügig voran. Bei San Benedetto del Tronto sehen wir die Hügellandschaft der Marken. Die Autobahn verlassen und durch diese wunderbare Landschaft zu touren. Ja, dass würden wir jetzt gerne machen. | |||
| 11:55 | km 1736 km-Stand | 70923 | |
| Auf dem Rastplatz kurz vor Pedaso machen wir eine Pause und essen eine Kleinigkeit. Ich programmiere mein GPS auf den Platz bei Gabicce Mare, den ich zuvor bei Arno per SMS erhalten habe. Zur Sicherheit, falls dieser voll ist, wird noch ein Zweiter programmiert. | |||
| 12:50 | |||
| Bei über 30° geht es weiter auf der monotonen Autobahn. Es hat sehr wenig Verkehr und kaum LKW's auf der A14 und wir kommen dementsprechend gut voran. Aus diesem Grund beschliessen wir kurz vor der Ausfahrt Cattolica weiter bis zu Ausfahrt Faenza zu fahren. | |||
| 15:10 | km 1959 km-Stand | 71146 | |
| In Faenza wird nochmals tüchtig eingekauft. Proviant für das nächste halbe Jahr. Diesel für €1.45 müssen wir ebenfalls tanken. Als der Tankwart erfährt, dass wir in Brisighella übernachten wollen, gibt er uns zu verstehen, dass man in Brisighella sehr gut essen kann und gibt uns seine Empfehlung mit auf den Weg. | |||
| 16:40 | km 1978 km-Stand | 71165 | |
| Nach kurzem suchen finden wir den Stellplatz, den uns der freundliche Italiener vor ein paar Tagen beim Lago di Campotosto empfohlen hat. Er hat nicht zuviel versprochen. Der Stellplatz befindet sich in einem Wohngebiet und wurde von einem Parkplatz in ein Wohnmobilstellplatz umgestaltet. Eine neue grosszügige Ver- und Entsorgungsstation wurde angelegt. Eine derartige habe ich noch nie gesehen. Die ganze Anlage lässt sich mit den Füssen bedienen, so braucht man nichts Unhygienisches anzufassen. Als wir die nagelneue Entsorgungsstation ausprobieren hören wir plötzlich einen Roller auf den Platz fahren. Hey, wer ist denn das . . . "Buona sera" Freude herrscht. Der nette Italiener mit seiner Frau kommt auf uns zu und sie begrüssen uns. Die Freude ist gross. So wie wir die beiden verstanden haben, sind wir wirklich die ersten Gäste, die diesen Stellplatz benützen. | ![]() Stellplatz Brisighella E11°46'45" N44°13'18" |
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![]() Schnell werden noch einige Tipps betreffend Abendessen eingeholt. |
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| 19:00 | |||
| Zu Fuss gehen wir in die kleine Altstadt und wir sind begeistert. Kaum entdeckt uns der Carabinieri, der in seiner schmucken Uniform dort steht, kommt er auf uns zu und begrüsst uns sehr herzlich. Wir geben uns als Deutschweizer zu erkennen und sofort wird das Gespräch in perfektem Deutsch weitergeführt, so gut, wie ich es bis anhin noch nie gehört habe. Als wir ihn auf sein gutes Deutsch ansprechen erfahren wir, dass er 20 Jahre in Bozen Dienst gemacht hat und die deutsche Sprache eines seiner Hobby ist. Von ihm erfahren wir, dass Brisighella eines der schönsten Dörfer Italiens ist. Besonders erwähnenswert ist die Galerie, die sich, nicht wie üblicherweise im Erdgeschoss, sondern auf der ersten Etage befindet. Als wir dem Carabinieri mitteilen, dass wir nun ins Restaurant zum Essen gehen, ist dieser sichtlich begeistert. "Da haben sie die Wahl der Qual" sagt er mit sichtbarem Stolz zu uns. Und weiter: "Brisighella ist nicht nur eines der schönsten Dörfer sondern das Gourmetdorf von Italien." Irgendwie können wir das alles nicht so recht glauben. Die Begrüssung auf dem Stellplatz und jetzt hier im Dorf, das eines der schönsten Dörfer Italiens sein soll. Dazu noch ein Gourmetdorf. Als wir durch Brisighella spazieren, entdecken wir tatsächlich an jeder Ecke weissgedeckte Tische mit grossen Weingläsern, die auf Gäste warten. Gezählt haben wir die Speiserestaurants nicht, aber es sind bestimmt mehr als eine Handvoll. Wir lassen uns vom Vorhaben nicht abbringen, in das vom Italiener „Stellplatz“ empfohlene Restaurant zu gehen. |
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![]() Brisighella, eines der schönsten Dörfer in Italien. |
![]() An jeder Ecke weissgedeckte Tische. |
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So, nun kommt's:
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Zum Wein: Wir bekommen einen Brisigle. Das ist ein hervorragender Sangiovese di Romagna aus erwählten Trauben der die Konkurrenz aus der benachbarten Toskana nicht zu fürchten braucht. |
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![]() Diese Galerie befindet sich auf der ersten Etage. |
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Es war einfach genial. Ein Menu mit so vielen, verschiedenen fantastischen Geschmacksnuancen wurde uns noch nie serviert. |
RISTORANTE |
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