| 09:10 |
Freitag 1.August 2008 |
km 265 km-Stand |
69452 |
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Wir verlassen unseren Stammplatz in Caslino al Piano. Ja, richtig wir sind in Italien. Eigentlich war Dänemark geplant, doch die Wetterprognosen versprachen für die nächsten Tage nur schlechtes Wetter. Dies veranlasst uns, die Tour kurzfristig zu ändern und Richtung Süden zu fahren. Gestern abend haben wir bereits eine Pizza in unserer Pizzeria in Lomazzo abgeholt und sind zum Parkplatz in Caslino al Piano gefahren, wo wir eine ruhige und sehr milde Nacht verbrachten. Bevor wir auf die Autobahn fahren, tanken wir für €1.49 Diesel. |
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| 11:00 |
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km 430 km-Stand |
69617 |
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Mittagspause bei der Raststätte nach Parma, wo wir einen köstlichen Lavazza geniessen. |
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| 13:50 |
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km 612 km-Stand |
69799 |
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Wir haben unser erstes Ziel, den Camping Michelangelo in Florenz erreicht. Diesen Platz kennen wir von früher. Damals war er sehr günstig. Er liegt zentral, direkt neben dem Piazzale Michelangelo. Das Zentrum ist zu Fuss in 10 Minuten erreichbar. Weil dieser Campingplatz heute nicht mehr der Gemeinde gehört, haben sich die Preise gewaltig nach oben verschoben. €44.70 bezahlen wir für eine Nacht. |

Camping Michelangelo E11°16'04" N43°45'43" |
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Um 17:00 h, es hat immer noch über 30°, gehen wir über den Piazzale Michelangelo ins Zentrum hinunter nach Florenz, eine der grossen Kunststädte Italiens. So steht es im Reiseführer. Über den Ponte Vecchio geht es vorbei an altehrwürdigen Palästen bis zum Dom. |
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Ponte Vecchio
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Für mich ist, trotz grosser Hitze, Staub und der vielen Autos, Florenz die interessanteste Stadt in Italien. Eine ganz besondere Atmosphäre spürt man am Abend in Florenz. Wir geniessen es, einfach durch die Gassen zu schlendern und dem Treiben zuzusehen. Dieses mal lassen wir es uns nicht nehmen und essen in einem der zahlreichen Restaurants ein Touristenmenu. Die Betonung fällt ausdrücklich auf "Touristenmenu"! |
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Bevor wir spät abends müde ins Bett fallen, beschliessen wir im Campingrestaurant einen kleinen "Chianti" zu trinken. Es hat sehr viele Jugendliche auf dem Platz und es geht sehr laut zu und her. Als wir den Wein bestellen, schaut uns die junge Studentin hinter der Bar erstaunt an, überlegt kurz, greift in eine Schublade, nimmt ein Tetrapack heraus und giesst etwas in einen Plastikbecher. "Ist das Wein?" erkundigt sich Heidi. "Si si" bekommt sie zur Antwort.
Trinken konnten wir diese undefinierbare Brühe nicht.
Sind wir hier wirklich in der Toskana?
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Ponte Vecchio bei Nacht
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