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Zitat:
Südengland ist
bestimmt kein typisches Wohnmobilland. Stellplätze mit Entsorgungsstationen
haben wir, ausgenommen der New Dover Road Park and Ride in Canterbury, so
gut wie keine gefunden. Auch auf den Campingplätzen fehlen diese
Einrichtungen oft. Die Parkplätze haben oft einen Höhenbalken oder sie
werden nachts geschlossen. Überhaupt wird in England alles eingezäunt und
verriegelt. Selbst auf bewachten Campingplätzen sichert der Engländer
seinen Wohnwagen mit einer Rad-Kralle. Der Engländer ein Club-Mensch. Das
ist mir bei dieser Tour aufgefallen. Als Clubmitglied hat man so manche
Privilegien.
Mit der Ausnahme, dass ich einmal auf der rechten Seite aus
einem Parkplatz fahren wollte, machte mir das links fahren keine Probleme.
Der Engländer ist ein sehr zuvorkommender Autofahrer. Wenn man zum Beispiel
eine sehr stark befahrene Strasse, bei der man keinen Vortritt hat, überqueren
muss, dauert es nicht lange und man wird durchgelassen. Außerorts sind die
Strassen manchmal sehr eng. Die hohen Hecken links und rechts lassen das
Ganze noch viel enger erscheinen.
Für
eine nochmalige England Tour würde ich folgende Vorkehrungen treffen:
1.
Club-Mitgliedschaft
beim Caravan Club beantragen. Der Caravan Club hat eigene Campingplätze und
diese gehören zu den bestens eingerichteten Campinganlagen in Südengland.
Dementsprechend ist auch der Preis pro Übernachtung. Als Clubmitglied
bekommt man 20 bis 30 Prozent Rabatt. Nach unseren Berechnungen hat man die
Kosten nach 4 bis 5 Übernachtungen amortisiert.
Hier gibt es weitere Infos: http://www.caravanclub.co.uk/
2.
Falls man
beabsichtigt, mehrere englische Gärten zu besuchen, ist es ratsam auch
diesem Club beizutreten. Bereits nach drei Garten-Besichtigungen hat man
diese Kosten beglichen. Bei den Gartenanlagen gibt es oft die Möglichkeit
mit dem Womo zu übernachten.
Hier gibt es weitere Infos: http://www.nationaltrust.org.uk/main/
3.
Selbst für die
kulturellen Besichtigungen gibt es einen Club. Hier muss man sich aber genau
erkunden, bei welchen man als Mitglied anerkannt ist.
Ausser
Fleisch und Fisch möglicht viel Proviant soweit dies möglich ist auch Gemüse
mitnehmen. Der Engländer isst
glaube ich kein Gemüse. Wer gerne, wie wir ein Gläschen Wein zum Essen
trinkt, sollte die entsprechende Menge in Frankreich einkaufen. Selbst
Biertrinker decken sich besser vor der Überfahrt ein.
Eine Packung Dosenbier (4x500cl) kostet um die 5 £. Also
ca. CHF 12.50.
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