7.Tag

Oktober 2005 November 2005

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Herbst 2005   Sardinien

Capo d'Orso, Capo Testo, Capo Caccia, 
Grotta di Nettuno, Giara di Gesturi, Su Nuraxi

09:00 Donnerstag 13.Oktober 2005

km 1238   km-Stand 

48057
„Su Nuraxi“ ist der Bedeutenste, der Besterhaltenste und grösste Nuraghenkomplex Sardiniens. So steht es im Reiseführer. Der Mittelturm wurde bereits (ca. 15 Jh. V. Chr.) gebaut und wurde dann in mehreren Bauabschnitten stetig erweitert. Diese einzigartige Festung wurde von der UNESCO zum „Weltkulturerbe der Menschheit“ ernannt. Und wir werden nicht enttäuscht. Jetzt in der Nachsaison bekamen wir sogar eine Privatführung. So, genug mit der Kultur. Ab jetzt haben wir nur noch ein Ziel. Eine schöne Bucht mit türkisblauem Wasser zu finden, auszuruhen und zu baden.
10:45 Vorbei an der Tankstelle bei der wir gestern frisches Wasser gebunkert haben, geht es weiter Richtung Süden bis nach Cagliari. Cagliari umfahren wir bei sehr starkem Verkehr.  Ab hier  wollen wir die Ostküste Richtung Tortolì erforschen. Immer mit dem Ziel bei der ersten schönen Buch, die wir finden, ein paar Tage zu entspannen. Auf der Strecke zwischen Cagliari bis nach Villasimius sehen wir mehrere Hinweisschilder, die zu einem Camper-Service weisen. Hier die Koordinaten von einem Privaten Camper-Service, der sich direkt an der Strasse befindet.  (39°8’40.92“N / 9°29’55.32“ O)

Km 1238    Km-Stand 

48057
13:30 Ein paar Kilometer nach Villasimius, am südöstlichsten Zipfel von Sardinien, biegen wir in einer Spitzkehre links ab, fahren danach unter der Hauptstrasse hindurch Richtung Meer. Es ist eine etwas ausgewaschene Naturstrasse und zweimal müssen wir ein Bachbeet durchfahren. Unten  steht bereits ein Wohnmobil in einer traumhaften Bucht. Meiner Frau ist das nicht so geheuer. „Stell Dir vor, es beginnt zu regnen und wir müssen in diesem Bachbeet wieder hinauffahren!“ sagt sie zu mir. Ich werde die Bucht zu Fuss erforschen und dann entscheiden wi, ob wir bleiben oder nicht.

Km 1349   Km-Stand 

48168
14:10 Nachdem ich mich im klaren Wasser erfrischt habe, macht mich ein Italiener, der einen kleinen Kiosk in der Bucht aufgestellt hat, auf den mit schweren dunklen Wolken verhangenen Himmel aufmerksam. Ja, vielleicht ist es wirklich besser weiterzufahren.  

Km 1349   Km-Stand 

48168
14:40 Nur ein paar Kilometer weiter fahre ich wiederum Richtung Meer und parke unser Womo oberhalb einer weiten Bucht auf einen Parkplatz. JA.......  hier bleiben wir. Schnell ist alles installiert und wir geniessen den Rest des Tages am Strand. Keine Menschen Seele weit und breit. Am Abend kommt ein Einheimischer und verweilt ein paar Minuten in seinem Auto bei uns. Man grüsst sich freundlich. Trotz Camper-Verbot haben wir hier ein gutes Gefühl.

Km 1360   Km-Stand 

48179
 
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