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6.Tag
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Oktober
2005 |
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November
2005 |
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Herbst
2005 Sardinien
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Capo d'Orso, Capo Testo, Capo Caccia,
Grotta di Nettuno, Giara di Gesturi, Su Nuraxi
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09:50
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Mittwoch 12.Oktober 2005
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km 1119 km-Stand
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47938
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Der karge
Baumbewuchs bestätigt, was ich gestern bereits vermutet habe. Eine eiskalte
Biese weht über die steppenartige Landschaft und macht einen Aufenthalt
ausserhalb des Wohnmobils beinahe unmöglich. Wir schätzen es sehr, das Frühstück
im Wohnmobil zu uns zu nehmen. Danach fahren wir zurück auf die SP66, um
bei der nächsten Abzweigung nochmals Richtung Strand zu fahren. Hier
befindet sich der einzigartige Strand von „Is Arutas“. Der grosse
Parkplatz weist darauf hin, dass hier im Hochsommer eine Menge los ist. Es
ist streng verboten, den Quarzsand, ähnlich wie Reis, mitzunehmen. Laut
Reiseführer beträgt die Busse, falls man erwischt wird, 160 €. Weiter
geht die Fahrt vorbei an San Salvatore. Von der Wildwestszenerie ist in San
Salvatore nichts mehr vorhanden. Hier wurden in den 60er Jahren einige der
berühmten Italo-Western gedreht. „Für eine Handvoll Dollar“ ist nur
einer davon. Heute ist San Salvatore nur noch ein winziger Wallfahrtsort,
deren Häuser nur im September zur grossen „Corsa degli scalzi“ bewohnt
werden.
Vorbei
am „Stagno di Cabras“ See geht es Richtung Cabras. Ich mache einen
kurzen Halt. Mit dem Fernglas entdecke ich ein paar Flamingos in der Ferne.
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11:15
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In
Oristano finden wir einen Supermarkt, bei dem wir unsere Vorräte ergänzen
können. Ab hier geht unsere Fahrt über Simaxis, Villaurbana und Gonnosnò
ins Landesinnere. Unser Ziel ist die „Giara di Gesturi“. Eine Hochebene
mitten in Sardinien. Bei Setzu starten wir den ersten Versuch auf die
Hochebene zu fahren. Die Strasse ist sehr schmal. Ein deutscher Tourist, der
uns mit seinem VW-Bulli kreuzt, schüttelt den Kopf. Diese Geste sagt mir,
komm lass uns umdrehen. Mitten in Tuili starten wir den zweiten Versuch, müssen
jedoch bei einer Hausecke bereits aufgeben. Bestimmt gibt es hier eine
andere Zufahrt. Wir entschliessen uns bis nach Gesturi zu fahren. Laut
Reiseführer soll dies die bequemste Strasse auf die Hochebene sein.
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Km 1159 Km-Stand

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47978
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13:55
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Oben
wird erst einmal gepicknickt. Danach nehmen wir die Fahrräder und
unternehmen eine Tour durch die holprigen Pisten auf der
„Giara“. Es dauert nicht lange, bis wir einem Rudel „Sardische
Wildpferde“ begegnen, so sagt man diesen kleinwüchsigen Pferden hier
oben. Die Piste schlängelt sich durch Korkeichen bis zu einem seichten See.
Dieser ist jedoch wegen der anhaltende Trockenheit ausgetrocknet. Nicht nur
Wildpferde, nein auch Schweine, Ziegen und Rinder kreuzen unseren Weg. Die
fahrt durch diese ausgetrocknete Hochebene ist sehr eindrucksvoll. Wie muss
es erst im Frühling sein, wenn alles blüht und grün ist.
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Km 1223 Km-Stand 
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48042
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16:50
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Auf
diesem Parkplatz vor dem Eingang zur „Giara“ könnten wir mit dem
Wohnmobil übernachten und die Ruhe und den weiten Blick über die Ebene der
Marmilla geniessen. Wir haben jedoch ein kleines Problem. Unser Wassertank
ist leer. Im Tal fahren wir nach Barumini und machen uns auf die Suche nach
Wasser. Auf der SS197 bei der Tankstelle Richtung Villamar werden wir fündig.
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Km 1223 Km-Stand
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48042
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18:00
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Einmal
richtig sardinisch essen, dass ist unser nächster Wunsch. Wir erkundigen
uns im Restaurant „Il Cavallino della Giara“, ob wir bei Ihnen auf dem
Parkplatz übernachten dürfen. Mit, „Si,
Si, Bene“, werden wir freundlich eingeladen. Das Restaurant befindet sich
schräg vis à vis von den „Su Nuraxi“ einer Nuraghenfestung, die wir am
folgenden Morgen besichtigen wollen. Und es war eine gute Wahl. Das Essen,
der Wein und der Übernachtungs-Platz, alles super.
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Km 1238 Km-Stand
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48057
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