8.Tag

Oktober  2002 November  2002
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Griechenland, Peloponnes 2002

Epidavros, Burg von Mykene, Máni, Díros-Höhlen und viele schöne Buchten

07:30

Freitag 11. Oktober 2002

Km 1188     Km-Stand 

15903
Ich stehe bereits wieder vor unserem Womo. Leider ist der Himmel heute morgen etwas bedeckt. Es gibt jedoch nichts schöneres, als ein erfrischendes Bad im Meer. Heute ist das Fischerboot, dass gestern hier war, nicht mehr hier.
12:30

Km 1188     Km-Stand 

15903

Wir verabschieden uns von unseren Camper-Nachbarn und fahren wieder los. Wir wollen heute die Mani, so nennt sich der mittlere Finger des Peloponnes, befahren. Zunächst glaube ich, eine Abkürzung zur Hauptstrasse gefunden zu haben. Als die Kronen der Olivenbäume so enge werden, dass sie den Alkoven auf beiden Seiten streifen, muss ich wieder wenden. Endlich auf der Hauptstrasse angekommen, fahren wir Richtung Areopoli. In Areopoli füllen wir unser Wohnmobil mit Proviant. Hier soll jeden Samstag ein grosser Wochenmarkt sein.

13:50

Km 1209     Km-Stand 

15924
Vollgepackt fahren wir wieder los. Je weiter wir nach Süden vordringen, desto karger wird die Landschaft. Die Orte werden immer kleiner und es scheint, dass sie gar nicht bewohnt werden. In Kokkála entdecken wir in einer kleinen Bucht am Hafen drei Wohnmobile. Am Strand sind auch Duschen vorhanden. Trotzdem fahren wir weiter, immer weiter, bis ans Ende der Welt. Diese nackte Landschaft hat wirklich seinen Reiz.


16:30

Km 1274     Km-Stand 

15989
Wir sind am Kap Matapan angekommen. Die Einheimischen nennen diesen Ort Tenaro. Eine Taverne und eine Handvoll Häuser befinden sich hier am Südlichsten Punkt des Europäischen Festlandes. Laut Reiseführer soll noch eine Familie das ganze Jahr hier wohnen. Zum baden ist dieser Ort allerdings nicht geeignet. Zu schroff sind die Felsen, an denen sich die Wellen hochbäumen. Sollen wir nun hier bleiben und übernachten? Wenn wir hier vor der Taverne bleiben, müssen wir anstandshalber auch in dieser Taverne Essen gehen. Das Essen soll hier sehr gut sein.

Kap Matapan

Piratenbucht Porto Kagio
17:00

Km 1274     Km-Stand 

15989
Wir beschliessen jedoch, in die Piratenbucht Porto Kagio zu fahren. Vielleicht bietet sich dort eine bessere Gelegenheit, um zu übernachten. Wir müssen jedoch feststellen, dass die geteerte Strasse dorthin vom vielen Regen mit Schlamm überspült ist. Komme ich diese steile Strasse auch wieder hinauf? Nein, dieses Risiko will ich nicht eingehen und wir fahren wieder zurück Richtung Norden vorbei an der beeindruckenden Stadt Vathia.
Vathia
17:40

Km 1290     Km-Stand 

16005
Nachdem wir immer wieder nach einem geeigneten Übernachtungsplatz Ausschau halten, entdecken wir im Hafen von Gerolimenas das Wohnmobil Florian. Nanu, das kennen wir doch. Dieses Wohnmobil stand doch auch am Strand bei Kalivia. Wir stellen uns auch dazu. Im Ort hat es paar kleine Restaurants. Leider können wir die Kinder nicht dazu bewegen, in einem dieser Restaurants zu essen. Also darf der Papa wieder kochen. Nach dem Essen gehen meine Frau und ich dennoch in den kleinen Ort. Hier treffen wir die Eigentümer des Wohnmobils Florian, Gerhard und Ingrid . Wir setzen uns zu Ihnen und nun werden Reiseerfahrungen ausgetauscht. Bei einem Kilo Wein geht es bis spät in die Nacht hinein.
Wohnmobil Florian
 
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