15.Tag 

März 2002 April 2002
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Italien 2002

Montepulciano, Neapel, Pompei, Amalfiküste, Cilentoküste,
Castiglione del Lago, Lucca, Cannobio

10:10 Donnerstag  11. April Km 2064     Km-Stand  9442
Wir fahren zunächst zum Camping Listro das Abwasser und Toilette zu entsorgen. Dafür verlangt er € 3.50. Danach geht die Fahrt weiter Richtung Firenze. Um 12:05 verlassen wir bei Pistoia die Autobahn. Mal sehen, ob wir diese Hymer Vertretung finden. Wir fahren die erste Tankstelle nach der Autobahnausfahrt an, um nach der Adresse zu fragen. Immer gerade aus nach dem dritten Lichtsignal auf der rechten Seite. Wir fahren los, nach der dritten Kreuzung kommt ein Wohnmobilhändler. Wie sich jedoch herausstellt,  ist es der Falsche. „Fahren sie noch eine Strasse weiter!“ erklärt uns der Mann. Und richtig, wir sehen die ersten Hymermobile. Der Händler nimmt sich uns sofort an und ruft seinen Mechaniker. Dieser kontrolliert alles und glaubt, es sei nur Luft in den Leitungen. Wie gut, habe ich zunächst in Deutschland angerufen. Bei dieser Wasserpumpe ist das Rücklaufventil in der Pumpe eingebaut. Also muss man einfach die Pumpe ersetzen. Meine Frau sucht das Wort Rücklaufventil im Wörterbuch. Der Händler und der Mechaniker wechseln ein paar Worte und dann wird zur Tat geschritten. Der Mechaniker kommt mit einem kleinem Teil und einem Stück Schlauch  an und baut dieses Teil, was scheinbar ein Rücklaufventil ist, ein. Nach einem erneuten Test stelle ich fest, das alles wieder funktioniert und wir setzen unsere Fahrt Richtung Lucca fort.
Mautgebühr: € 7.50
13:45   Km 2265     Km-Stand  9643



Wir sind in Lucca angekommen, finden aber den  beschriebenen Stellplatz nicht. Auf einem Parkplatz machen wir Pause und freuen uns am warmen Wasser. Heute können wir wenigstens wieder duschen.
14:45   Km 2268     Km-Stand  9646
Nach erneutem Suchen haben wir den Stellplatz gefunden. Bei Regen besichtigen wir die Stadt. Im Reiseführer steht, dass es sich hier um eine etwas heruntergekommene Stadt handelt. Das stimmt nur zum Teil. Sie sind daran, etliche Gebäude zu renovieren und zu sanieren. Das hat jedoch den Nachteil, dass sich immer wieder Transporter durch die engen Gassen zwingen. Das Wahrzeichen von Lucca, den Turm mit den sieben Steineichen müssen wir natürlich auch besteigen. Die Alt-Stadt ist total auf Tagestourismus eingestellt. Am Abend ist fasst alles geschlossen. Überall Schnellimbiss zu  Preisen die jenseits von gut und böse sind. Mit dem Stellplatz, der im Stellplatz-Atlas Norditalien als einer der besten in Norditalien gilt, konnten wir uns gar nicht anfreunden. Es ist ein ganz normaler Parkplatz, dessen Parkfelder so eng sind, dass man bei Tag kaum ins Wohnmobil kommt und am Abend hört man den Nachbarn Schnarchen. Ausserdem liegt er direkt an einer stark befahrenen Strasse. Es ist gut, wenn man weit hinten noch einen Platz findet. An die Entsorgungsstelle bin ich gar nicht gefahren. Sie wahr nämlich, sorry, ein einziger Scheisshaufen.





Die Parkfelder sind für Wohnmobile zu eng!

Würden Sie hier Wasser tanken?

 

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