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6.Tag
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März
2002 |
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April
2002 |
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Italien
2002
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Montepulciano,
Neapel, Pompei, Amalfiküste, Cilentoküste,
Castiglione del Lago, Lucca, Cannobio
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| 09:20 |
Dienstag
2. April |
Km
1081 Km-Stand |
8459 |
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Meine
Frau hat die Rechnung von 26.00 Euro pro Tag bereits bezahlt. Ich habe den
Wassertank vollgemacht und das Abwasser entsorgt. Wir wollen heute den
Vesuv erklimmen. Natürlich nicht zu Fuss, nein mit unseren Stig. Die
Fahrt hinauf auf 1070 Meter ist eigentlich problemlos und führt vorbei an
einem erloschenen Lavastrom. |
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| 10:00 |
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Km
1103 Km-Stand |
8481 |
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Der
Parkplatz ist jedoch Schotterplatz mit Schräglage. Mit dem Wohnmobil kann
es leicht zu durchdrehenden Rädern kommen. Mein Tipp: Geduldig warten bis
man vom Parkwärter eingewiesen wird. Die kennen das Problem und weisen
dementsprechend ein. Dafür verlangen sie 4.00 Euro. An der Kassa muss man
nochmals pro Person 6.00 Euro bezahlen. Hier ist auch gutes Schuhwerk zu
empfehlen, denn der Aufstieg zum Krater ist steil und rutschig. Die
Aussicht ist grandios. Neapel liegt jedoch meist in einem Smognebel. |
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Blick in den Krater
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| 11:10 |
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Km
1103 Km-Stand |
8481 |
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Wir
wollen wieder hinab und müssen uns zunächst einer Geduldsprobe
unterziehen. Der Parkplatz ist unterdessen total überfüllt. Und etliche
Reisebusse müssen hier wenden. Es ist die einzige Möglichkeit überhaupt
zu wenden. |
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| 12:55 |
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Km
1124 Km-Stand |
8502 |
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Wir
haben es geschafft und sind wiederum bei Pompei an einer Tankstelle, denn
der Diesel ist knapp geworden. Danach gehen wir noch in ein Supermarkt
einkaufen, bevor wir weiter Richtung Amalfiküste fahren. |
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| 13:55 |
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Km
1126 Km-Stand |
8504 |
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Wir
fahren zunächst Richtung Sorrento und kurz vor Sorrento über den Berg
Richtung Positano. Bis Positano ist die Fahrt eigentlich problemlos. Es
hat auch genug Ausstellplätze um anzuhalten und die Aussicht zu geniessen.
Aber dann geht es los. Ein ununterbrochenes Gehschlingel der Küste
entlang. Keine 100 Meter ohne scharf nach links bzw. rechts zu steuern.
Jedoch nicht so eng wie ich mir das vorgestellt habe. Ein Nachteil ist
nur, dass man mit dem Womo nicht anhalten kann, um die Aussicht zu
geniessen; auch wenden kann man nicht oder nur schlecht. Wenn man also mit
diesem Küstenabschnitt begonnen hat, muss man da durch. Dieser Küsteabschnitt
mit den Orten Amalfi und Maiori ist sicherlich schön. Aber nicht so überwältigend,
wie sie überall beschrieben wird. |
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| 17:00 |
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Km
1195 Km-Stand |
8573 |
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Kurz
vor Vietri gibt es endlich wieder eine Gelegenheit anzuhalten. Wir
verpflegen uns und fahren danach Richtung Autobahn. Dort fahren wir zunächst
in die falsche Richtung. Also bei der nächsten Ausfahrt wieder raus und
wenden. Das kostet uns zweimal 1.60 Euro. Und ich glaubte, südlich von
Neapel zahle man keine Mautgebühr. Jetzt fällt uns sofort der enorme
Verkehr auf der Gegenseite auf; Kilometerlanger Stau. Bei Battipaglia
verlassen wir die Autobahn und fahren Richtung Paestum; auch hier grosses
Verkehrsaufkommen! Wo kommen so viele Autos her und wo gehen sie hin? Wie
sieht es hier in der Saison aus? |

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| 18:30 |
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Km
1256 Km-Stand |
8634 |
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In
Paestum angekommen, staunen wir nicht schlecht über die gut erhaltenen
griechischen Paläste. So was haben wir wirklich nicht erwartet. Hinter
dem Parkplatz hat es einen Abstellplatz für Wohnmobile. Der Parkwärter
verlangt dafür 4 Euro. Entsorgungsmöglichkeiten hat es hier keine. Dafür
ist es sehr ruhig. Nach dem Abendessen, das wir im Womo zu uns nehmen,
machen meine Frau und ich noch einen Bummel, bestaunen die Bauten bei
Nacht und genehmigen uns einen Schlummertrunk. Erstaunlich das wir noch
etwas trinken können, denn man hat sich hier auf Tagestourismus
eingestellt. Überall sind grosse Parkplätze, die tagsüber mit Bussen
besetzt sind. Die Kinder duschen während dieser Zeit im Womo. Ausser noch
einem Wohnmobil sind wir hier ganz alleine. |
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