17.Tag
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| 10:10 |
Dienstag
7. August 2001 |
Km
1816 Km-Stand
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2583 |
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Endlich,
wir fahren wieder weiter. Zunächst wollen wir das Weingut Chateau
de Coussergues in der Nähe aufsuchen. Ich habe von einem
Arbeitskollegen von diesem Weingut gehört. Coussergues ist ein kleiner
Ort an der D28 zwischen Béziers und Agde. Auf dem Weingut angekommen,
werden wir sofort zur Weindegustation eingeladen. Die Auswahl und die
Qualität ist im Gegensatz zu den Weinen, die in Valras-Plage angeboten
werden, wirklich hervorragend. Ich behaupte sagen zu dürfen, dass dieser
Wein nicht hinter einem Bordeaux anstehen muss. Auch der Preis ist
korrekt. Man zahlt die Qualität und nicht den Namen. |

Weindegustation
. . . . |
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| 11:50 |
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Wir
haben uns mit Wein eingedeckt und fahren auf der Autobahn Richtung
Montpellier. Bei Nimes verlassen wir die Autobahn und fahren auf der N106
Richtung Alès. |
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| 13:35 |
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Km
1982 Km-Stand
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2749 |
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In
Alès verpflegen wir uns. Ich studiere die Karte und suche den Fluss
Gardon. Im Internet habe ich von diesem Fluss gelesen. Er soll sehr schön,
jedoch nicht so überlaufen wie die Ardéche sein. Um 14:10 fahren wir
weiter. In Anduze, das romantisch am Fluss Gardon liegt, fahren wir das
Tal hinauf bis nach St-Jean-du-Gard. |

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| 14:50 |
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Km
2047 Km-Stand
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2814 |
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Kurz nach St-Jean-du-Gard schauen wir uns auf einem Platz um. Wir wissen nicht so recht handelt es sich um einen Campingplatz oder Camping beim Bauer. Jedenfalls finden wir keine Büro oder sonst was, wo wir uns erkundigen können. Wir beschlissen wieder talabwärts zu fahren und suchen diverse Plätze, oft auf sehr engen und steilen Strassen, auf. Ohne Erfolg, alles besetzt. In Anduze habe ich Wohnmobile am Fluss stehen sehen. Also fahren wir dorthin. In Anduze angekommen, stellen wir fest, dass es Zigeuner sind, die sich hier einquartiert haben. Also fahren wir wieder flussaufwärts. In einem Wäldchen unterhalb der Strasse sehe ich einige Wohnwagen stehen. Die Einfahrt ist jedoch so eng, dass ich zuerst einige 100 Meter weiterfahre, um bei einer Einfahrt zu wenden.
Als wir die Einfahrt hinunterfahren, werden wir freundlich empfangen. „Wir suchen einen Platz zum übernachten, haben Sie noch Platz?“ fragt meine Frau. „Ich, . . . Ich habe immer Platz!“ antwortet ein älterer freundlicher Mann und führt uns zum Platz. Nachdem wir uns eingerichtet haben, suche ich mit den Kindern den Fluss. Der Mann ist sofort wieder zur Stelle und zeigt uns den Weg. Man kann hier im Gegensatz zum sonst so seichten Wasser sogar schwimmen, was ich sofort benutze. Das Wort „Fluss“ ist sowieso wie so manches in Frankreich reichlich übertrieben. Leider ist auch hier das Wasser zwar sichtbar sauber aber die Steine sehr glitschig und von grünem „weiss ich was“ überzogen. Ich bin kein Fachmann, aber überzeugt hat mich das Wasser nicht.
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