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Frankreich 2001

08:30 Samstag 28. Juli 2001    
Mit dem Velo geht es an den Atlantik. Es gibt hier wunderschöne Fahrradwege weitab vom Strassenverkehr. Die Fahrt an den Atlantik dauert etwa eine Stunde. Aber es lohnt sich: Fantastisch ist der Anblick des kilometerlangen Sandstrandes. Jetzt kann ich verstehen, warum die Franzosen dies die Goldküste nennen. Oder heisst es Silberküste?  Egal, der Sand ist jedenfalls goldgelb, soweit das Auge reicht. Bis der Hunger kommt, verbringen wir die nächsten paar Stunden am Strand. Mit Fahnen wird gekennzeichnet, wo und wann man ins Wasser kann. Diese Regeln sollte man unbedingt befolgen, sofern man nicht in Schwierigkeiten kommen will. Mehrere Bademeister beobachten den Strand. Ich muss zugeben, ich hatte grossen Respekt vor der Strömung.


15:00

So gegen 15:00 Uhr suchen wir in Hourtin-Plage ein Lokal, in dem wir uns stärken wollen bevor wir wieder Richtung Port d’ Hourtin losfahren. Wer gerne Snacks, Frites und Hamburger isst, der fühlt sich hier wie zuhause. Es wimmelt hier nur so von Schnellimbissstuben. Auf der Rückfahrt geniessen wir den herrlichen Duft der Wälder in denen der Sturm Lothar immer wieder Lichtungen schuf.


Wieder beim Womo in Port d Hourtin angekommen, wollen wir uns am nahen See erfrischen. Doch als ich am Wasser stehe, ist mir die Lust an einer Erfrischung plötzlich vergangen. Nicht einmal den kleinen Zehen will ich in diesen See setzen, in dem sich ganze Familien tummeln. Auch meiner Familie vergeht beim Anblick des Wassers der Appetit auf ein Bad. Das Wasser ist nämlich ganz braun gefärbt. Wir glauben nicht, dass es schmutzig ist, aber es sieht nicht gerade sauber aus. Oder sind wir Schweizer so verwöhnt? Ich jedenfalls bin von den Flüssen und den Seen in diesem Teil Frankreichs enttäuscht. Auch meine Tochter, die im Sand etwas spielte, stand plötzlich mit schwarzen Füssen da und wollte wieder gehen.
Den Womo-Stellplatz kann ich dagegen nur empfehlen. Es hat hier im Gegensatz zu den Campingplätzen immer einen freien Stellplatz.
Auch der Abstand zwischen den Wohnmobilen ist sehr grosszügig angelegt.

Eine Sanitärstation für Entsorgung und Frischwasseranschluss ist vorhanden. Allerdings sollte man ein Stück Schlauch für das Frischwasser, dass man für FF 10.—  bekommt, dabei haben.


 

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