6.Tag
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| 09:45 |
Freitag
27. Juli 2001 |
Km
1041 Km-Stand
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1808 |
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Wir ziehen weiter Richtung Atlantik. Es geht nur
sehr schwerlich voran. Von Thonac geht die Nebenstrasse am Fluss Vézère
entlang. Wir fahren an etlichen Höhlen und Parks vorbei. Eigentlich muss
man sich viel mehr Zeit nehmen um diese Gegend zu erkunden. Doch uns lockt
das Meer. Bei Le Buisson-de-Cadouin gehts über die Dordogne, diesem viel
umschriebenen Fluss von Frankreich. Ich muss an dieser Stelle erwähnen,
ich war sehr enttäuscht. Ich
habe nämlich eine Übernachtung am Fluss eingeplant. Aber als ich das
Wasser sah, bin ich einfach weiter gefahren. Die Wasserqualität kann ja
gut sein aber diese braune Farbe, nein danke. Wir fahren der Dordogne
entlang, vorbei an hübschen Orten wie Lalinde, bis nach Bergerac. Hier
entdeckt meine Frau einen Geldautomaten. Also zuerst etwas Bargeld bevor
wir weiter Richtung Libourne fahren. Die Fahrt führt vorbei an den berühmten
Weinbergen von Bordeaux. In Libourne angekommen besorgen wir uns zuerst
eine Michelin Strassenkarte. Unsere hat einen schlechten Masstab und sie
ist zudem schon in die Jahre gekommen. Bei St. Emilion kann ich nicht
einfach vorbeifahren. Ich fahre von der Hauptstrasse runter vorbei am
Bahnhof St. Emilion. Doch dann muss ich rückwärts wieder zurück. Ein
Stadttor mit 2.3m Durchfahrthöhe versperrt uns die Weiterfahrt. Wir
wenden und machen Mittagshalt beim Bahnhof. Übrigens der Bahnhof ist
nicht mehr in Betrieb. Sein Vorplatz wird als Wohnmobilstellplatz genutzt. |


Bahnhof von St.Emilion |
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Erst am späten Nachmittag umfahren wir auf der
Autobahn Bordeaux. Bei der Ausfahrt Nr. 6 müssen wir wieder von der
Autobahn auf die N 215. Woher ich das so genau weis? Ja, den neue Michelin
Strassenatlas kann ich nur empfehlen. In Ste-Hélène fahren wir auf der
D207 nach Carcans und weiter bis Maubuisson. So jetzt müssen wir nur noch
einen Platz zum übernachten finden. Leider haben wir hier kein Glück.
Wir haben zwar einen Stellplatz für Wohnmobile gefunden, doch aus mir
unerklärlichen Gründen steht auf einem Schild: „Parken erst ab 22:00
gestattet.“ Also gehen wir weiter nach Hourtin und Hourtin-Plage. Hier
hat es einen Campingplatz, der ist jedoch total überfüllt. Ich habe erst
kürzlich einen Bericht in der Zeitschrift Pro Mobil gelesen, der sagt,
dass es hier einen gut ausgestatteten Wohnmobilstellplatz gibt. Oder war
es Port d’ Hourtin. |

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| 17:30 |
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Richtig, als wir total erschöpft nach Port d’
Hourtin kommen, finden wir den Wohnmobilstellplatz. Er liegt unweit vom
Strand, wo es auch eine Dusche gibt, die von uns gleich in Besitz genommen
wird. Nachdem wir uns etwas erholt haben, gehen wir Pizza essen.
Eigentlich wollten wir französisch essen, aber unsere Kinder konnten uns
wiedereinmal überreden. Es ist natürlich keine italienische Pizza, aber
was soll’s. Wenn man Hunger hat, ist man schnell zufrieden. Auch der
Wein war nicht gerade das, was ich von dieser Gegend erwarte. |
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