|
Unsere Tochter, Christine, ist mit der Pfadi Maurena im Sommerlager und wir beschliessen, sie am Wochenende zu besuchen.
Auf der Autobahn geht’s Richtung Chur. Bei der
Autobahnraststätte Heidiland müssen wir kurz halt machen. Wir haben wieder
einmal etwas vergessen.
Jetzt geht es weiter Richtung Chur und danach Richtung
Ilanz, Disentis. In Rabius heisst es aufgepasst, denn wir müssen zum Bahnhof
und danach dem Wegweiser Maurena folgen. Aber es kommt, wie es kommen muss. Wir
haben die Abzweigung verpasst. Nach kurzem Blick auf die Strassenkarte
beschliesse ich, im nächsten Ort Richtung Tenigerbad zu fahren. Und dann
geht’s los. Die Strasse wird immer enger und beim Aufstieg nach Tenigerbad hat
es noch eine Umleitung. Jetzt ist Naturstrasse angesagt. „Na das ist nur diese
Umleitung“, denke ich, danach wird’s besser. Dem ist nicht so. Die Strasse
wird immer steiler und schmaler. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich
unseren Jeep genommen und nicht unser nagelneues WoMo. Enge Kurven, überhängende
Felsen und Naturstrasse: "Wenn das nur gut geht!" Ein Gott verlassenes Tal. Doch
dann kommt plötzlich ein Hotel. Nun ist die Strasse wenigstens wieder geteert.
Jetzt geht es steil bergab zum beschriebenen Parkplatz. Wir verbringen einen schönen
Abend am Lagerfeuer.
|

Parkplatz unterhalb des Stausees. Nicht gerade einladend, das Wetter meine
ich. Der Platz ist zum übernachten OK. |
|
|
In der Nacht ab ca. 01:00 Uhr hat es ununterbrochen geregnet. Bei
diesem Sauwetter ist es am besten, zuerst eine warme Dusche zu nehmen. Danach
gibt’s heissen Kaffee und feinen Butterzopf.
Wie wir erst später, als wir das Pfadilager wieder
aufsuchen, erfahren,
wurde in der Nacht das ganze Lager evakuiert. Bei den Zelten hatte es bis zu 10
cm Wasser.
|
|
|